Auswahl 2016: Sind die Bestattungsform und das Abschiedsritual wichtig für unsere Seele?

Eure Körperform kehrt nicht in die geistige Ebene zurück, wohl aber das Bewusstsein. Für die Seele ist es deshalb unerheblich, was mit dem Körper geschieht und wie ihr den Abschied gestaltet. Für euer aktuelles menschliches Bewusstsein, das ins Jenseits mitgenommen wird, mag dies jedoch trotzdem wichtig sein.

Die Seele verweilt in der allerhöchsten Lichtebene und nicht im Licht des Jenseits. Wenn ihr euren menschlichen Körper verlasst, nehmt ihr das Bewusstsein und eure Erfahrungen mit ins Licht, ins Jenseits. Dort werdet ihr, zusammen mit Geistwesenheiten und eurer Seele betrachten, was in einer nächsten Inkarnation angegangen werden soll. Es ist dies in etwa so, wie die Betrachtung der Kindheit aus der Erwachsenenebene.

Als Erwachsene könnt ihr das Kind, den Jugendlichen, den ihr wart verstehen, auch seine Fehler. Dabei seid ihr gleichzeitig im Jetzt und der Vergangenheit. Vergleichbar damit ist der Rückblick aus dem Jenseits. Ihr erlangt Erkenntnisse und Weisheit durch die Betrachtung des jetzigen und der vorherigen Leben. Sobald und erst wenn ihr wieder inkarniert, wird der Erfahrungsteil in der Seele gespeichert.

Ihr befindet euch deshalb in einer Art Zwischenraum zur Reflexion und ihr seid, nebst allen anderen Bewusstseinsanteilen aus früheren Inkarnationen auch immer noch die aktuelle menschliche Persönlichkeit in diesem Übergangsprozess, könnt auch hin und her reisen vom Jenseits ins Diesseits. Diese Aspekte sind wichtig für die obgenannte Frage.

Wer von euch schon jemals Jenseitskontakte zu einem lieben Verstorbenen hatte, weiss, dass die Emotionen nicht vergangen sind. Onkel Hans ist weiser geworden, aber immer noch erkennbar Onkel Hans. Er macht sich Sorgen um die Angehörigen oder die Welt oder seinen eigenen vergangenen gelebten oder nicht gelebten Lebensinhalt. Er ist noch Persönlichkeit, trotzdem aber auch mehr, durch die weite Sicht nach hinten und vorn in seiner Inkarnationsmöglichkeiten.

Wenn sich ein Mensch sich zum Beispiel davor fürchtet, begraben zu werden und eine Kremation bestimmt hat, so ist es sinnvoll, den Wunsch zu erfüllen. Geschieht dies nicht, so kann dies zu einem weiteren Schmerz in seinem Bewusstsein führen, das noch hin und her wandert. Dieser Schmerz wird zwar im Jenseits bearbeitet; kreiert wurde er aber trotzdem, und unnötigerweise.

Es ist uns wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Bestattungsart einerseits für die Seele unerheblich ist, aber auch für den Jenseitigen, sofern er keine durch Angst gesteuerten Anweisungen gegeben hat. Wer nichts festlegt für die Bestattung hat auch keine Angst vor einer falschen Bestattungsform. Er überlässt es den Angehörigen.

Das Abschiedsritual wird oft von den Jenseitigen mitverfolgt. Da dieses Thema nicht durch Furcht belastet ist geht es dem Verstorbenen eher darum, noch einmal Kontakt mit euch herzustellen. Wir aus der geistigen Ebene, wie auch die Jenseitigen, sehen die Abschiedsform eher als Hilfe für die Hinterbliebenen. Jenseitige beobachten sie mit dem Wunsch, loszulassen in Liebe, oder eine Herausforderung zu erkennen und bisher nicht bewussten Aspekte der Beziehung nun im Jenseits zu klären. Mit der Seele hat dies aber alles nichts zu tun.

Ganz grundlegend ist auch dies: Sollte ein Mensch sich eine Bestattungsform oder ein Abschiedsritual wünschen, das für die Hinterbliebenen unmöglich oder nur unter Schmerzen durchführbar ist, so wird er euch verzeihen, wenn seine Wünsche nicht erfüllt werden.

Dies, weil die Liebe und die gute Absicht immer über allem steht. Nicht nur von euch zum Jenseitigen, sondern auch vom Jenseitigen zu euch.

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